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Bild Urkunde Generationenpreis des BLSV

   

 

Am 16.04.2016 fanden die 12. Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer über 30 Jahre, dieses Mal in Berlin statt. Verteilt in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen, traten aus den 18 Landesverbänden 437 Athleten an.

 

 

 

Im Medaillenspiegel belegte Bayern mit 29 Medaillen den 2. Platz hinter Nordrhein-Westfalen mit 39 und vor Berlin, die 28 Medaillen holten.

 

Den Kampf um die Medaillen bestritten:

 

Frauen  F5    Männer  M2
-63 kg Claudia Schüren   -60 kg Robert Engelhardt
      -81 kg Andreas Fulde
      -90 kg Benjamin Kocsek
      -90 kg Sven Reß

 

Bei den Frauen durfte Claudia nur einmal antreten, da sie in ihrer Alters- und Gewichtsklasse nur zu zweit waren. Über die volle Kampfzeit von 3 Minuten versuchte Claudia ihre Ansätze durchzusetzen und die ihrer Gegnerin zu übernehmen, aber keiner von beiden konnte eine Wertung erzielen. Leider handelte sich Claudia im Laufe des Kampfes ein Shido (Strafe) ein, wobei sie diesen minimalen Rückstand nicht aufholen konnte. Somit Platz 2 für Claudia.

 

Endlich hatte bei den Männern in der Alterklasse M2 gegen 16:00 Uhr das lange Warten ein Ende, wo nach und nach die Kämpfe der einzelnen Gewichtklassen starteten.

 

Für Robert war dies nach längerem mal wieder der erste Einsatz bei einem Einzelturnier. Bei insgesamt 3 Startern bis 60 kg hieß es jeder gegen jeden. Davon verlor Robert einen und gewann einen. Allerdings schlugen sich alle 3 Athleten im Kreis, wodurch jeder am Ende einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto hatte. Da Robert seinen Kampf nur mit einem Wazari (mittlere Wertung) für sich entschied und die andern jeweils mit Ippon, blieb Robert letztendlich nur der gebührende 3. Platz.

 

Bis 81 kg hatte Andi 4 Kämpfe zu bestreiten. In den ersten beiden Kämpfen bereitete Andi seine Ansätze nicht optimal vor und musste sich geschlagen geben. Im dritten Kampf konnte keiner eine Wertung erzielen. Dadurch, dass Andi seinen Gegner immer wieder mit seinen Ansätzen attackierte, wurde ihm am Ende durch Kampfrichterentscheid der Ippon zugesprochen. Im letzten Kampf trat sein Gegner auf Grund einer Verletzung, die er sich im vorherigen zugezogen hatte, nicht an, wodurch Andi den Punkt kampflos erhielt. Somit Platz 3 für Andi.

 

Mit 7 Teilnehmern (ursprünglich 8) in der Gewichtsklasse -90 kg kämpften Sven und Benni im Poolsytem mit doppelter Trostrunde. Bei 2 Kämpfen mit einer Kämpfzeit unter 1 Minute zog Benni souverän ins Finale ein. Benni wich den ständigen Abtauchversuchen seines Gegners aus, konnte selbst kaum einen Ansatz durchbringen und handelte sich wenige Sekunden vor Schluss noch ein weiteres Shido (Strafe) zum 2:2, ein. Dadurch das nach Ablauf der Zeit nicht durch Golden Score, sondern durch Kampfrichterentscheid der Kampf entschieden wird, musste Benni noch etwas riskieren, wodurch er sich auf die Schlusssekunde ein Wazari (mittlere Wertung) gegen sich einhandelte. Dennoch ein wohlverdienter 2. Platz für Benni.

 

Da der ursprünglich gemeldet 8. Athlet nicht antrat, erhielt Sven in der ersten Runde ein Freilos. In seinem ersten Kampf traf er auf den späteren deutschen Meister. Von dem Vorkampf wusste er, dass er auf den Abtaucher aufpassen muss. Sven konzentrierte sich die volle Kampfzeit über auf den Abtaucher, fand aber auch kein Mittel dagegen. Im Kampf um Platz 3 lag Sven bereits mit 2:1 Shidos hinten, als er seinen Gegner kurz vor Schluss mit Yoko-Sumi-gaeshi (seitliche Eckenkippe) warf, bekam aber den Ippon nicht zugesprochen, da gleichzeitig mit dem Wurfansatz, Mate (Stop) vom Kampfrichter kam. Den kleinen Vorteil verteidigte sein Gegner bis zum Ende. Letztendlich ein 5. Platz für Sven.

 

stehend v. l.: Andreas Fulde, Benjamin Koncsek, Claudia Schüren, Sven Reß

kniend: Robert Engelhardt

 

Bild: TV 1848 Erlangen

 

   
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